Über

IT-Professional seit 1987 in Berlin und seit 1989 auch in der Umgebung, Sachsen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Habe schon 1975 Zweitaktmotoren auseinander- und manchmal/oft/meistens auch wieder zusammengebaut. Später auch Zwei-, Vier- und Sechszylinder-Viertaktmotoren geschraubt und gefahren. 1975 ist auch das Baujahr meiner BMW R75, die ich seit 1982 besitze, und immer noch gerne fahre.

Seit 2014 überzeugt und mit viel Spaß elektrisch auf der Straße.

Wo bist du heute schon elektrisch unterwegs?

Überwiegend in Berlin und Umgebung. Darüber hinaus fahre ich drei- bis fünfmal im Jahr z. B. nach Hannover, Hamburg oder die Insel Fehmarn. Die Städte erreiche ich mittlerweile in einem Rutsch, auf dem Weg nach Fehmarn stoppe ich mal für etwa 45 Minuten und esse einen Snack oder so. Dann ist genug Strom für den Rest der Fahrt geladen. Ich würde ohne zögern auch weitere Strecken mit der ZOE fahren, wenn das mal nötig ist.

Welches e-Auto findest du toll oder bist du eher e-Bike-Fan?

Die Renaut ZOE (für mich ein Frauenname, daher die ZOE) hat sich schon in den letzten vier Jahren als sehr verlässliches und überaus praktisches Elektroauto erwiesen. Sie passt gut zu meinem Nutzungsprofil und kann beinahe überall zügig laden. Ich habe mir gerade das neue Modell mit einem größeren Akku geleast.

Vielleicht würde ich gerne auch wieder einen SUV fahren, aber leider sind elektrische Autos in dieser Bauweise nicht wirklich erhältlich oder einfach jenseits dessen, was ich (inzwischen) bereit bin, dafür auszugeben.

Seit zwei Jahren habe ich auch ein e-Bike und bin seither über 4.000km damit gefahren. Inzwischen hat sich durch das e-Bike meine Mobilität also verändert und die gefahrenen Kilometer verteilen sich nun auf e-Auto und e-Bike.

Welche Themen, Fragen und Entwicklungen rund um Elektromobilität interessieren dich?

Eigentlich alles. Ich finde diesen Antrieb beispiellos gut. Es besteht damit die Möglichkeit, absolut saubere Energie aus der Sonne auch für die Fortbewegung zu verwenden. Das gab es bisher nur, wenn man ein Pferd vor einen Wagen spannte und das Tier mit Gras fütterte. Die Verbrennung von Öl in einem Motor ist für mich kein Thema mehr. Spannend könnte es noch werden, wenn man synthetische Kraftstoffe aus dem Stromüberschuss herstellt. Deren Einsatz halte ich aber nur in besonderen Fällen für notwendig, zum Beispiel in Flugzeugen, vielleicht in LKW oder in Regionen,in denen es keine Stromversorgung gibt.

Ich bin gespannt auf automobile Lösungen, für die heute noch nicht die Akkus oder die Brennstoffzellen verfügbar sind.

Also Camping elektrisch wäre für mich noch ein Thema. Aber es gibt gerade die ersten Beispiele dafür: Campinganhänger mit Akku und E-Motor, die sich je nach Druck oder Zug an der Deichsel sekbst antreiben und natürlich auf dem Campingplatz per Ferbedienung bewegt werden können. Ihre Solarzellen auf dem Dach laden die Akkus während des Urlaubs und versorgen die elektrischen Verbraucher.

Mein erstes Auto

Dazu kann man hier eine kleine Geschichte lesen, die ich geschrieben habe, als ich auf die Lieferung meines ersten Elektroautos wartete.

Der BMW 2000 war 1978 mein erstes (gebrauchtes) Auto und wurde aufgrund heftigen Rostbefalls insgesamt nur 7 Jahre alt.

Als junge Familie hatten wir ab 1992 einen Toyota Previa, einen der ersten Vans, der uns 13 Jahre treu und rostfrei gedient hat. Dann ist er nach Nigeria umgezogen, wo er laut der Käufer noch lange Jahre als Dorftaxi eingesetzt werden sollte.

Geschäftlich hatte ich ab 2003 mehrere SUVs von Lexus, seit 2009 als Hybrid. Mit diesem wurde ich ein Fan des elektrschen Fahrens, obwohl das Auto das nur für wenige Kilometer und in bestimmten Situationen machte.

Ende 2013 suchte ich nach einer vollelektrischen Alternative, musste dafür aber den Fahrzeugtyp grundlegend ändern. Das Fahren war aber so schön, dass ich vom Lexus SUV auf den Kleinwagen ZOE von Renault umstieg. Andere elektrische Fahrzeuge gab es damals fast nicht zu kaufen, sondern nur im Showroom oder auf dem Papier zu sehen.

Inzwischen bin ich ein Fan der ZOE geworden, habe gerade die neue bekommen und freue mich über den nun doppelt so viel leistenden Akku. Sie hat bisher immer verlässlich funktioniert, mir viel Spaß gemacht und mich überall hin gebracht, ohne stromlos liegen zu bleiben.

So verbringe ich meine Freizeit am liebsten

In der Natur.

Was ihr sonst noch über mich wissen solltet

Das ist eigentlich nicht so wichtig. Wen meine Erfahrungen mit elektrischen Antrieben interessieren, der kann darüber hier einiges lesen. Macht euch ein eigenes Bild.